Eine vegane Familie stellt sich vor

Auf dieser Seite erfahrt Ihr wer wir sind und warum wir das alles machen:

„Wir empfinden das, was den Tieren angetan wird als zutiefst ungerecht und grausam. Darüber hinaus trägt die Tierindustrie entscheidend zur Umweltzerstörung bei und stellt eine eklatante Verschwendung wertvoller Ressourcen dar. Natürlich haben vegan lebende Menschen das Bedürfnis, andere über diese Missstände aufzuklären. Tatsächlich würden wir die Menschen manchmal gerne schütteln und anschreien, ob sie denn nicht sehen, was in „unserer“ Gesellschaft so offensichtlich falsch läuft. Da wir wissen, dass das nicht funktioniert, tun wir das, was wir am besten können und womit wir meinen am meisten erreichen zu können. Der Veganismus ist auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft. Trotzdem (oder gerade deshalb) werden die Menschen immer noch verunsichert; sei es aus veralteten Traditionen heraus (das war schon immer so), aus Bequemlichkeit oder weil sie mehr oder weniger gezielt fehlinformiert werden. Wir können in unserer derzeitigen Familiensituation nicht an jeder Tierrechtsaktion und regelmäßigen Treffen veganer Initiativen teilnehmen. Wir können aber zeigen, dass eine vegane Lebensweise für alle Alters- und Gesellschaftsgruppen möglich ist und keinen Verzicht an Lebensqualität bedeutet. Wer uns beide kennt, wird sich vielleicht über unser vermeintliches Bedürfnis nach Selbstdarstellung wundern, da wir beide gerne darauf verzichten können, im Vordergrund zu stehen. Aber die vegane Idee braucht Öffentlichkeit. Wenn wir etwas verändern wollen müssen wir sichtbar sein und sichtbar werden. Das Projekt Veganos ist unsere Art, Tierrechtsarbeit zu leisten.“
Timo

Timo (Papa Vegano)

Nachdem ich 35 Jahre lang als „Normalesser“ lebte, bekam ich in einem Sportforum einen Text zu lesen, der alle Nachteile des Fleischkonsums aufführte. Ich entschied mich spontan, auf Fleisch zu verzichten und lebte von einem Tag auf den anderen vegetarisch. Das fehlende Fleich ersetzte ich durch reichlich Eier und Milchprodukte. Wenn ich gefragt wurde, warum ich das mache, antwortete ich:“ Weil ich nicht will, dass für mich Tiere getötet werden.“ Ich sollte schnell feststellen, dass ich damit total falsch lag. Dem Internet sei dank fand ich bald heraus, dass für die Produktion von Milch und Eiern ebenso Tiere ausgebeutet, gequält und getötet werden. Mir wurde klar, dass ich nun auf eine vegane Lebensweise umschwenken „musste“, was mich erstmal selbst ein wenig schockte, denn auch als Vegetarier waren Veganer für mich noch Freaks und ich konnte mir nicht vorstellen, dass man sich ohne tierisches Protein gesund ernähren könne. Nach kurzer Recherche stellte ich fest, dass das offensichtlich kein Problem ist und ich stellte nach einem Dreivierteljahr auf eine vegane Ernährung um. Mittlerweile (2015) lebe ich seit 8 Jahren vegan. Ende 2011 lernte ich meine Frau Michaela kennen, die damals noch omnivor lebte. Was daraus entstanden ist, kann man nun auf veganos.de sehen. :-)


unser 1. veganes Baby

Sprössling Nr. 1

Unser 1. Sprössling wurde 2013 als veganes Baby geboren. Unser großer ist nun (2015) schon 2,5 Jahre alt und entwickelt sich prächtig. Er liebt vegane Würstchen, rohe Paprika, Tofu, Smoothies, sein Laufrad Namens Schlotte, Autos (Taxis!) und Bagger. Aufgrund seiner Größe wird er teilweise schon für 3 – 4 gehalten. Ende 2015 kommt er in den Kindergarten, wo er sogar veganes Essen bekommen wird. Wir sind gespannt. :-)

Ela

Ela (Mama Vegano)

Als ich Ende 2011 Timo kennenlernte, aß ich noch Fleisch, Wurst und Käse. Und davon sogar ziemlich viel. Morgens, mittags und am besten auch noch abends. Als er mir erzählte er würde vegan leben, konnte ich mir überhaupt nichts darunter vorstellen und „verdrängte“ das Thema erstmal. Und Freunden denen ich von Timo erzählte, bekamen da noch ein „Ich und vegan? niemals!“ von mir zu hören. Doch als ich dann ziemlich schnell feststellte das mein Interesse an ihm größer wurde, wollte ich auch unbedingt wissen warum er sich denn nun für diesen Weg entschieden hatte. Ich fing also an mich zu Informieren. Doch die Flut an Informationen überforderte mich erstmal total. Und da ich eigentlich eh total der visuelle Typ Mensch bin, landete ich auch ziemlich schnell auf Youtube. Ich weiß gar nicht mehr was ich im Suchfeld eingab, aber plötzlich war da dieses knapp 12 Minuten lange Video (vorsicht drastische Bilder). Am Ende des Videos war ich nur noch am Heulen und total verzweifelt. Wie konnte ich davon nur so gar nichts wissen?. An diesem Tag weinte ich mich auch in den Schlaf. Am nächsten Morgen machte ich mich auf den Weg in den Supermarkt, um mir meine geliebte Frühstückssalami zu kaufen; doch irgendetwas war anders. Ich stand da und um mich herum drehte sich alles. Wie kann es sein, dass ich mich am Abend zuvor in den Schlaf geweint habe und jetzt hier stehe und mir eine Salami kaufen will? Schweißgebadet ging ich wieder nach Hause aber diesmal ohne Salami. Ich wollte etwas ändern, aber wusste nicht wie und ob ich das überhaupt dauerhaft durchziehen könnte, weshalb ich Timo auch erstmal nichts davon erzählte. Im Internet fand ich dann die Seite Veganstart von Peta und meldete mich für ein kostenloses 30Tages-Abo an. Nun bekam ich täglich informatives, Rezepte und hilfreiche Tipps rum ums vegane leben. Nach den 30 Tagen erzählte ich Timo von meinem Selbstversuch und war ganz überrascht davon wie einfach es doch tatsächlich war. In der Zwischenzeit nahm Timo mich allerdings auch zu zahlreichen veganen Veranstaltungen mit, wodurch ich das Glück hatte in extrem kurzer Zeit sehr viel neues ausprobieren und kosten zu können. Heute habe ich bereits zwei vegane Schwangerschaften hinter mir, bin stolze Mama von zwei gesunden, vegan lebenden Kindern und möchte nicht mehr zurück.


unser 2. veganes Baby

Sprössling Nr. 2

Unser 2. Sprössling ist jetzt bald 4 Monate alt und wächst natürlich ebenfalls vegan auf. Er scheint alles daran zu setzen, seinen großen Bruder bald einzuholen. Bei seiner U4 verblüffte er mit seinen 3 Monaten und 7 Kilo Gewicht uns und seine Kinderärztin. Auch der „kleine“ entwickelt sich prächtig. Und wenn er reichlich Muttermilch bekommt und von Mama (und manchmal auch Papa) getragen wird ist er ein ausgesprochen zufriedenes Baby, welches jeden Tag ein bisschen Süßer wird.

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